Rezepte von Angelika & Klaus
Da immer wieder Freunde nach bestimmten Rezepten fragen, haben wir diese ins Netz gestellt. Die Rezepte sind keine Erfindung von uns. Es ist gut möglich, dass man sie in ähnlicher Form auch an anderer Stelle findet.
Sauerkrautschnitten
Zutaten
- 1 Blätterteig (Paket)
- 1 Dose Sauerkraut (ohne Saft)
- 2 Eier
- 2 EL Olivenöl
- 2 Zwiebeln
- 150 g Speckwürfel
- 1 Töpfchen saure Sahne
- Sojakeime
Zubereitung
Blätterteig auftauen lassen (ca. 12 Min.).
Backofen vorheizen (ca. 15 Min. auf 175°).
Speckwürfel und Zwiebeln im Öl auslassen,
dann Sauerkraut und Sojakeime dazugeben, kurz anbraten und gut mischen.
Eier und saure Sahne in einem Töpfchen mischen.
Die Sauerkrautmischung auf dem Blätterteig veteilen.
Blech einfetten oder mit Backpapier belegen.
Teig auswalzen und das Blech belegen.
Einige Blätterteigstreifen übrig lassen.
Dann die Eier-Sahne-Mischung darüber geben.
Abschließend Blätterteigstreifen darüber legen.
Das Blech ca. ½ Stunde bei 200° im Bachkofen garen lassen.
Anmerkung
1 Paket Blätterteig (6 Scheiben) reicht etwa für ein Blech. Dies reicht dann für 3 bis 4 Personen.
Die Sauerkrautschnitten sollten frisch gegessen werden, da das Kraut sonst leicht trocken wird.
Sauerkrautsuppe
Zutaten
- 500 g Sauerkraut
- 3 Zwiebeln,
- 5 Knobi-Zehen
- 4 Essl. Zucker
- 2 Essl. mittelscharfer Senf, 3-4 Essl. Tomatenmark
- ½ Glas Dillgurken
- 3 Lorbeerblätter, Paprika, Pfeffer, Petersilie
- Kümmel (kann man auch weglassen)
- 2 l Brühe
- 500 g Hackfleisch
- Sauerrahm
Zubereitung
Zwiebeln und Knobi fein hacken und in etwas Fett glasig dünsten.
In einen großen Topf geben, Sauerkraut, Senf, Tomatenmark, gewürfelte Dillgurke,
Lorbeerblätter und Gewürze einfüllen, mit der Brühe aufgießen, gut umrühren und 1 Std. köcheln.
Das Hackfleisch würzen, mit feiner Petersilie verkneten und eine weitere halbe Stunde in der Suppe gar ziehen lassen.
Mit Salz und Zucker (!) abschmecken.
Zum Servieren einen Klecks Sauerrahm auf jede Portion geben.
Anmerkung
Bei uns sehr beliebt an Skat- oder Doppelkopfabenden.
Skat-Eintopf
Zutaten
- 1 Paket weiße getrocknete Bohnen
- 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Lauch und Möhre)
- je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
- 1 Gemüsezwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kl. Dose Tomaten
- 4 Mettwürstchen
- 2 Kabanossi- oder Debrecziner Würste
- Salz, Pfeffer, Thymian, etw. Fett zum Anbraten
Zubereitung
Einen Tag vorher Bohnen in reichlich Wasser, d.h. die Bohnen müssen mind. 4 cm von Wasser bedeckt sein, einweichen.
Am nächsten Tag Einweichwasser abgießen und einmal kalt abspülen.
Frisches Wasser zugeben, Menge etwa wie am Vortag, kleingeschnittenes Suppengrün einfüllen,
1 Teel. Salz zugeben. Aufkochen lassen und bei kleiner Hitze ca. 1 ½ Stunden langsam kochen lassen.
Achtung: Wie alle Hülsenfrüchte schäumen auch Bohnen beim Aufkochen. Deswegen Deckel erst mal lüften, bis Schaumbildung beendet.
Während des Garens ab und zu mal vergewissern, ob noch Flüssigkeit vorhanden. Brennt leicht an!
Nach 1 ½ Stunden Fett auslassen, in Scheiben geschnittene Würste darin anbraten,
in Stücke geschnittene Zwiebel und Paprika hinzufügen, gepressten Knoblauch kurz mitbraten
und dann alles an die Bohnen geben. Geschälte Tomaten mit der Flüssigkeit zufügen.
Eintopf mit Salz, Pfeffer, Thymian und evtl. Gemüsebrühe abschmecken.
Anmerkung
Es empfiehlt sich, vor dem Essen die Bohnen auf ihre Weiche zu prüfen. Die Zeitangaben sind nicht verbindlich.
Käseplätzchen
Zutaten
- 150 g Mehl
- 100 g geriebenen Käse
- 1 Ei
- 65 g Butter
- Prise Salz
- 2 Teel. Backpulver
- etwas Milch oder Eigelb (zum Bestreichen)
Zubereitung
Zutaten tüchtig verkneten. Teigmasse eine halbe Stunde ruhen lassen.
Aus dem gekühlten Teig eine Wurst formen und diese in Scheiben schneiden.
Die Scheiben aufs Backblech legen, mit Milch oder Eigelb bestreichen.
Ca. 12-15 Min. bei 220° hellbraun backen.
Anmerkung
Passt gut zu Rot- und Weißwein, aber auch zu Tee sehr lecker.
Mousse au Chocolat
Zutaten
- 200 g Kuvertüre/Schokolade
- 4 ganze Eier
- 1 Eßl. Ahornsirup, nur wenn's sehr süß sein soll!
- 1 Tütchen Vanillezucker
- 1 Becher Schlagsahne (hochprozentige, d.h. 30-33 % Fett)
Geräte
- 3-4 kleinere Schüsseln
- 2 große Schüsseln (für Eischnee und Endprodukt)
- 1 Kasserolle für das Wasserbad
- Schneebesen, diverse Löffel und Wischtücher!
Zubereitung
Schüssel für die Mousse im Tiefkühlfach vorkühlen.
Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen; geht auch sehr rasch mit Mikrowelle.
Achtung: Schokolade darf nicht anbrennen oder mit Wasser zusammenkommen!
Während die Schokolade schmilzt, Eier vorsichtig trennen.
Eiweiß zu Eischnee schlagen (Kipptest).
Eigelb mit dem Ahornsirup und etwas Vanillezucker vermischen.
Nun beginnt die kritische Phase: Eigelbmasse langsam zur flüssigen Schokolade geben und verrühren.
Schokoladenmasse mit dem Schneebesen unter den Eischnee heben und kräftig vermischen.
Schokoschaum in die kalte Schüssel geben und zunächst ins Tiefkühlfach
nach einer Viertelstunde mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren Sahne schlagen.
Reicht für ca. 4 Personen.
Anmerkung
Man nehme eine Hälfte Bitterschokolade (z.B. Milka Zartherb), die andere gewöhnliche Blockschokolade, auf jeden Fall überwiegend Schokolade mit hohem Kakaoanteil!
Diese Mousse ist ein Gedicht ...
Rhabarberkuchen
Zutaten
Teig
- 250 g Mehl
- 125 g Butter
- 60 g Zucker
- 1 Tütchen Vanillezucker
- 1 Ei
Füllung und Sonstiges
- 700 g bis 1 Kg Rhabarber, je nach Größe der Tortenform
- 0,5 l Sahne
- 70 g Mehl
- 150 g Zucker
- 1 Tütchen Vanillezucker
- Semmelbrösel
- Alu-Folie
Zubereitung
Die Zutaten zum Mürbeteig gut durchkneten und den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig ausrollen und in eine Tortenform geben.
Den Teig mit Semmelbröseln bestreuen.
Rhabarber in kleine Stücke schneiden (1 - 1,5 cm).
Sahne, Zucker, Vanillezucker und Mehl zu einer dicklichen Masse von Hand verquirlen. Den Rhabarber in die Teigform geben und diese dann mit der Masse füllen.
Der Kuchen wird im Ofen beim Umluft zunächst 10 Minuten auf 200° C und dann weiter 50 Minuten auf 180° C gebacken, nach ca. 30 Minuten mit Alu-Folie abdecken.
Anmerkung
Varianten sind auch mit saurem Obst möglich wie Schattenmorellen oder Stachelbeeren.